In unserem Gästebuch können Sie uns eine Nachricht, einen Kommentar oder Grüße hinterlassen.

Von Werbung im Gästebuch bitten wir abzusehen.

Kommentare

Bitte geben Sie den Code ein
* Pflichtfelder
Bitte beachten Sie, dass die Inhalte dieses Formulars unverschlüsselt sind
  • Dr. Wolfgang Schuh (Mittwoch, 24. Juli 2013 08:48)

    Waldbauvereine sind Dienstleister im ländlichen Raum

    Rheinland-Pfalz ist ein klassisches Waldland; über den Rebhängen beginnen große, zusammenhängende Wälder: Der Westerwald, die Eifel, der Hunsrück, der Pfälzerwald. 42 % der Landesfläche sind Wald,
    soviel wie in keinem anderen Bundesland in Deutschland.

    Von den über 800.000 Hektar Waldfläche in Rheinland-Pfalz gehören rund 50 % den Gemeinden und Städten, 25 % sind Staatswald und rund 25 % der Waldfläche wird von privaten Waldbesitzern
    bewirtschaftet. Der größte Teil des Privatwaldes in Rheinland-Pfalz ist kleinflächig strukturiert und gehört einer Vielzahl von Eigentümern.

    Um diesen Wald sinnvoll bewirtschaften zu können, haben sich die Waldbesitzer in Waldbauvereinen zusammengeschlossen. Die Waldbauvereine oder Forstbetriebsgemeinschaften sind Dienstleister für ihre
    Mitglieder und unterrichten sie über eine zweckmäßige Waldbewirtschaftung durch Vorträge, Lehrwanderungen und andere geeignete Maßnahmen. Sie beraten auch auf Wunsch die Mitglieder im Holzeinschlag
    und im Holzverkauf. Über die neu gegründete Holzvermarktungs-gesellschaft vermarkten der Waldbauverein des Kreises Westerwald und der Waldbauverein des Kreises Altenkirchen Holz gemeinsam.

    Die Waldbauvereine und ihre Mitglieder stehen aber auch zusammen, wenn es um die Wahrung gemeinsamer Interessen geht. Zusammen mit dem Waldbesitzerverband für Rheinland-Pfalz bilden sie das
    politische Sprachrohr für die nichtstaatliche Forstwirtschaft in Rheinland-Pfalz.

    Der Waldbauverein Westerwald gehört zu den „jüngeren“ Vereinen. Er wurde am 24. November 1992 gegründet und ist in den nunmehr 21 Jahren seit Bestehen des Vereins auf mehr als 100 Mitglieder
    gewachsen. Ein besonderer Dank von Seiten des Waldbesitzerverbandes für Rheinland-Pfalz für seine Arbeit gilt dem ausgeschiedenen Vorsitzenden Emanuel Graf von Walderdorff sowie dem langjährigen
    Geschäftsführer Friedrich Rhensius. Sie haben es mit Geschick und Beharrlichkeit verstanden, den Verein aufzubauen und zukunftsfähig zu gestalten.

    Der Waldbesitzerverband wünscht dem Waldbauverein Westerwald weiterhin ein gutes Gelingen bei all seiner Arbeit, die er zum Wohle der Mitglieder und des Privatwaldes im Kreis Westerwald
    durchführt.

    Dr. Wolfgang Schuh
    Geschäftsführer Waldbesitzerverband für Rheinland-Pfalz eV

  • Achim Schwickert (Mittwoch, 24. Juli 2013 08:37)

    Der Westerwaldkreis führt nicht nur den Wald in seinem Namen, sondern zählt mit einem Waldanteil von ca. 43 % zu den waldreichsten Regionen von Rheinland-Pfalz.
    Als Landrat unseres schönen Landkreises bin ich mir sehr wohl der vielfältigen Bedeutung unserer Wälder als Heimat zahlreicher Tier- und Pflanzenarten, als Sauerstoffproduzent und
    Kohlendioxidspeicher, als Wasserregulator und nicht zuletzt als Erholungsraum für stressgeplagte Menschen bewusst.
    Seit jeher dient der Wald aber auch der ökonomischen Wertschöpfung. Holz ist ein ständig nachwachsender, unverzichtbarer Brenn-, Bau- und Rohstoff und bildet trotz teilweise schwieriger
    wirtschaftlicher Rahmenbedingungen nach wie vor eine Einkommensgrundlage für zahlreiche Beschäftigte in Forstwirtschaft, Holz- und Papierindustrie.
    Dem Kreiswaldbauverein Westerwald e.V. als Zusammenschluss privater Waldbesitzer kommt für die Erhaltung, Pflege und sinnvolle Bewirtschaftung unserer Wälder eine besondere Bedeutung und
    Verantwortung zu. Nachhaltigkeit und Umweltvorsorge sind im Landeswaldgesetz vom November 2000 festgeschriebene Ziele, nach denen nicht nur Staats- und Körperschaftswälder zu bewirtschaften sind,
    sondern an denen sich auch der private Waldbesitzer auszurichten hat. Der Verein kann dem einzelnen Waldbesitzer hierbei wertvolle Hinweise geben, auch zum Beispiel über Fördermöglichkeiten, und
    gemeinsame Maßnahmen der Erschließung und Vermarktung von Nutzholzbeständen in die Wege leiten.
    Für die Wahrnehmung dieser wichtige Aufgabe im Dienste der Allgemeinheit danke ich den im Kreiswaldbauverein zusammengeschlossenen Waldbesitzern und den Verantwortlichen des Vereins und wünsche allen
    Akteuren stets eine glückliche Hand.

    Achim Schwickert
    Landrat des Westerwaldkreises