Satzung des Kreiswaldbauverein Westerwald eV

 
 

Gliederung

 

§ 1 Rechtsverhältnisse, Name, Sitz, Wirkungsbereich, Geschäftsjahr

§ 2 Zweck und Aufgabe des Waldbauvereins

§ 3 Mitgliedschaft

§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft

§ 5 Rechte und Pflichten der Mitglieder

§ 6 Gliederung des Waldbauvereins

§ 7 Finanzierung der Aufgaben

§ 8 Organe des Waldbauvereins

§ 9 Mitgliederversammlung

§ 10 Aufgaben der Mitgliederversammlung

§ 11 Vorstand

§ 12 Aufgaben des Vorstandes

§ 13 Niederschriften

§ 14 Rechnungsprüfung

§ 15 Auflösung

 

 

Satzungstext

 

§ 1       Rechtsverhältnisse, Name, Sitz, Wirkungsbereich, Geschäftsjahr

            1.) Der Kreiswaldbauverein (§ 16 Bundeswaldgesetz vom 2. Mai 1975 - 

                 BGBl. I  Nr. 50) ist ein eingetragener Verein gemäß § 21 in Verbindung mit  

                 §§ 55 ff BGB (Idealverein). 

 

            2.) Er führt den Namen "Kreiswaldbauverein Westerwald" und hat seinen Sitz

                 in Montabaur.

 

            3.) Der Waldbauverein ist korporativ dem Waldbesitzerverband für Rheinland-

                 Pfalz e.V. angeschlossen. Die korporative Mitgliedschaft Steht einer

                 Einzelmitgliedschaft nicht entgegen.

 

            4.) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

 

§ 2       Zweck und Aufgaben des Waldbauvereins


            1. Der Verein soll die forstlichen Interessen seiner Mitglieder fördern 


            2. Er hat Insbesondere folgende Aufgaben:

                a) Unterrichtung der Mitglieder über eine zweckmäßige Waldbe-

                     wirtschaftung durch Vorträge, Lehrwanderungen und andere geeignete

                     Maßnahmen;

                 b) Beratung und Unterstützung der Durchführung des Holzeinschlages,

                     der Holz aufarbeitung, der Holzbringung und des Holzverkaufs;

                 c) Beratung der Mitglieder hinsichtlich sonstiger forstbetrieblicher

                     und wirtschaftlicher  Fragen;

                 d) Vertretung der Interessen des angeschlossenen Waldbesitzers;

                 e) Abwendung von den Wald drohenden Gefahren und Schäden;

                 f) Förderung der Aufforstung von Kahlflächen, Ödlandflächen und 

                     sonstigen unzureichend genutzten Flächen;

                 g) Bau und Unterhaltung von Wegen;

                 h) Der Verein bezweckt keinen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb.


 

§ 3        Mitgliedschaft

         1. Mitglied kann jede natürliche und juristische Person werden, die innerhalb

             des Vereinsgebietes Wald in Eigentum oder Besitz hat.

        2. Stirbt ein Mitglied, so treten die Erben an seine Stelle (§§ 38, 40 BGB). Die 

            Erben können die Mitgliedschaft zum nächstmöglichen Termin aufkündigen.

 

        3. Der Antrag auf Mitgliedschaft ist an den Verein zu richten. Über die Aufnahme

            in den Verein entscheidet der Gesamtvorstand.

 

 

§  4      Beendigung der Mitgliedschaft


           Die Mitgliedschaft erlischt:

           a) durch Kündigung seitens der Mitglieder:

               Die Kündigung ist. dem Vorstand schriftlich zu erklären. Die Kündigungs-

               frist  beträgt  ein halbes Jahr zum Ende des Geschäftsjahres.

           b) durch Ausschluß:

               Mitglieder können auf Vorschlag des Vorstandes durch Beschluss der

               Mitgliederversammlung ausgeschlossen werden, wenn sie die gegenüber

               dem Verein eingegangenen Pflichten trotz schriftlicher Aufforderung nicht

               erfüllen. Vor der Beschlussfassung steht dem betreffenden Mitglied das

               Recht in, sich zu der beabsichtigten Ausschließung zu äußern.

 

 

§ 5       Rechte und Pflichten der Mitglieder

           1. Jedes Mitglied hat das Recht:  

               a) an den Mitgliederversammlungen stimmberechtigt teilzunehmen und

                   Anfragenzu stellen. Diese müssen 8 Tage vor der Versammlung bei der

                   GeschäftssteIIe vorliegen.

               b) Vorschläge für die gemeinsamen Maßnahmen vorzutragen;

               c) alle satzungsgemäßen Vorteile, die der Verein bietet, in Anspruch zu

                   nehmen.

          2. Jedes Mitglied hat die Pflicht:
              a) den Zweck und die Aufgaben des Vereins zu fördern und alles zu

                  unterlassen, was den Belangen des Zusammenschlusses zuwiderläuft;

              b) den Bestimmungen der Satzung und den Beschlüssen des Vereins-

                  vorstandes nachzukommen sowie die beschlossenen Beiträge

                  fristgerecht zu entrichten;

              c) das Eigentum des Vereins schonend zu behandeln und es nur zu den

                   vorgesehenen Zwecken zu benutzen;

              d) bei schuldhaften Verstößen gegen die vorgenannten Pflichten können

                  Mitglieder durch den Vorstand verwarnt oder Im Wiederholungsfalle mit

                  Ausschluss aus dem Verein bestraft. werden.

 

 

§ 6       Gliederung des Waldbauverelns


           1. Der Verein kann Waldbaugemeinschaften als örtliche Untergruppen bilden.

               Die Mitglieder einer Waldbaugemeinschaft wählen aus ihrer Mitte einen   

               Vertrauensrnann und einen Stellvertreter, die die Interessen der Mitglieder

               der Waldbaugemeinschaft  innerhalb des Waldbauvereins wahrnehmen.

           2. Den Waldbaugemeinschaften können örtliche Aufgaben des Vereins

               übertragen werden.

 

 

§ 7        Finanzierung der Aufgaben


           1. Die Aufgaben des Waldbauvereins werden finanziert:

                a) durch Beiträge der Mitglieder,

                b) durch Gebühren für spezielle Dienstleistungen des Vereins.

 

            2. Die Mitgliederversammlung setzt die Höhe der Beiträge und irn Bedarfsfall

                die Höheder Gebühren jährlich fest. 


 

§  8       Organe des Waldbauvereins


             Die Organe des Waldbauvereins sind:

             a) die Mitgliederversammlung,

             b) der Vorstand.




§ 9       Mitgliederversammlung


           1. Die Mitgliederversammlung ist mindestens einmal im Jahr durch den

               Vorstand einzuberufen.

 

           2. Einladungen zur Mitgliederversammlung müssen mindestens14 Tage vor

               der Versammlung bekanntgegeben werden. Die Einladung erfolgt durch

               Bekanntgabe im  offiziellen Mitteilungsblatt des Waldbesitzerverbandes für

               Rheinland-Pfalz  "DER WALDBESITZER".

           3. Der Vorstand ist zur Einberufung einer Mitgliederversammlung verpflichtet,

               wenn mindestens 1/10 der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des

               Zweckes und der Gründe beim Vorstand beantragt.

 

           4. Jedes Mitglied hat eine Stimme.

 

           5. Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher

               Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder, sofern nicht nach Gesetz

               oder Satzung eine qualifizierte Stimmenmehrheit erforderlich ist. Bei

               Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.

           6. Beschlüsse zu einer Satzungsänderung, einer Änderung des Zweckes des

               Waldbauvereins sowie der Auflösung des Vereins bedürfen der Mehrheit    

               von2/3 der erschienenen Mitglieder.

           7. Die Art der Abstimmung bestimmt die Mitgliederversammlung

 

 


§ 10      Aufgaben der Mitgliederversammlung



            Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:

            a) Wahl des Vorstandes und der Kassenprüfer.;

            b) Beschlussfassung über Satzungsäderung, Änderung des Zweckes des

                Waldbauvereins und über dessen Auflösung;

            c) Beschlussfassung über Anträge des Vorstandes und der Mitglieder;

            d) Beschlussfassung über Art und Höhe der Beiträge und Gebühren;

            e) Genehmigung des vom Vorstand vorgelegten Haushaltsvorschlages;

            f) Abnahme der Jahresrechnung und Entlastung des Vorstandes;

            g) Beschlussfassung über den Ausschluss von Mitgliedern.

 

 

§ 11      Vorstand

 

            1. a) Der Gesamtvorstand besteht aus höchstens 11 Mitgliedern, und zwar 

                    aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden sowie neun

                    Beisitzern.

                b) Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende und der

                    stellvertretende Vorsitzende. Jeder ist allein vertretungsberechtigt.

 

             2. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit

                 auf die Dauer von 5 Jahren gewählt.

                 Wiederwahl ist zulässig.

                 Der Vorstand bleibt so lange im Amt, bis ein neuer Vorstand ordnungs-

                 gemäß gewählt ist. Scheidet ein Vorstandsmitglied aus, so ist anlässlich

                 der nächsten  Mitgliederversammlung eine Nachwahl durchzuführen.

             3. Der Vorstand fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmen

                 gleichheit entscheidet der Vorsitzende.

             4. Der Vorstand kann die Vertrauensmänner der Waldbaugemeinschaften zu

                 den Vorstandssitzungen zuziehen.

 

             5. Die Vorstandssitzungen sind vom Vorsitzenden in der Regal mit einer Frist

                 von mindestens einer Woche unter Mitteilung der Tagesordnung

                 einzuberufen.

 

             6. Mit der Geschäftsführung kann der Vorstand eine geeignete Person auch                 außerhalb des Mitgliederkreises beauftragen.

 

 

§ 12      Aufgaben des Vorstandes

 

            1. Der Vorstand hat folgende Aufgaben:

                a) Einberufung der Mitgliederversammlung

                b) Erstellung des Haushaltsvorschlages;

                c) Entscheidung über Anträge auf Beitragsermäßigung und

                     Beitragsniederschlagung in besonderen Fällen;         

                d) Verhängung von Vereinsstrafen.

 

            2. Der Vorsitzende bzw. sein Stellvertreter haben folgende Aufgaben und

                 Befugnisse;

                a) Geschäftsführung des Vereins sowie Leitung der

                    Mitgliederversammlung;

                b) Verwaltung des Vermögens des Vereins sowie Erteilung von  

                    Zahlungsanordnungen;

                c) Führung des Vorsitzes in der Mitgliederversammlung und im Vorstand;

                d) Überwachung der Einhaltung der Mitgliederpflichten.

 


§ 13      Niederschriften

 

            1. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstandes sind von

                einem Protokollführer schriftlich niederzulegen und vom Vorsitzenden der

                jeweiligen  Sitzung und vom Protokollführer zu unterzeichnen.

            2. Über jede Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen. Sie ist

                vom Versarnmlungsleiter und dem Protokollführer zu unterschreiben.

 

 

§ 14      Rechnungsprüfung

 

            Die Jahresrechnung wird durch 2 von der Mitgliederversammlung bestellten

            Rechnungsprüfer geprüft. Die Ergebnisse der Prüfung sind schriftlich

            festzuhalten  und von den Rechnungsprüfern zu unterzeichnen

 

 

§ 15      Auflösung


            1. Die Mitgliederversammlung kann den Waldbauverein mit der in § 9 Abs. 6

                dieser Satzung festgelegten Mehrheit auflösen.

 

            2. Über die Verwendung des Vermögens beschließt die Mitgliederver-

                sammlung